Das ist Pfadi

Das ist eben Pfadi

Deine Stufe

Biber

Du möchtest bei den Biber mitmachen!

Bei den Bibern kannst du dabei sein, wenn du zwischen 5 und 6 Jahre alt bist.

Als Biber kannst du unter der verantwortungsbewussten Aufsicht von deinen Leiterinnen und Leitern bereits herausfinden, was es heisst, Pfadi zu machen und durch viele Aktivitäten die verschiedenen Bereiche deiner Lebenswelt erfahren und in deiner persönlichen Entwicklung gefördert werden: du kannst deinen Bewegungsdrang ausleben, viel Neues über dich selbst lernen, spielen, dich in einer Gruppe bewegen, herausfinden, was Regeln bedeuten und die Natur und ihre Bewohner kennen lernen.
Das Tolle daran ist, dass du bei den Bibern nie alleine, sondern immer Teil einer ganzen Gruppe bist.

Was mache ich bei den Bibern?

Du triffst dich mit deinen Biberfreunden normalerweise alle 2-3 Wochen, meistens an einem Samstag Nachmittag zu vielen spannenden Biberaktivitäten. Ihr seid oft draussen, erlebt gemeinsam den Wald, singt und spielt viel miteinander und trefft manchmal auch geheimnissvolle, aber freundliche Fabelwesen an! Wenn du länger dabei bist, merkst du, dass es bei den Bibern gewisse Rituale und Traditionen gibt und dass du gar etwas Verantwortung übernehmen kannst.

Mit den Bibern gehst du noch nicht ins Lager. Dafür gibt es für dich eine Biber-Reise oder gar ein Biber-Week-end, bei dem du gemeinsam mit deinen Leiterinnen und Leitern für einen oder zwei Tage fort von zu Hause sein kannst.

Nach deiner Zeit bei den Bibern kannst du nach ungefähr zwei Jahren zu den Wölfen wechseln. Dort wirst du noch viel mehr neues entdecken und gemeinsam mit deinen Leiterinnen und Leiter sogar für eine ganze Woche ins Lager ziehen!

Wölfli

Du möchtest bei den Wölfli mitmachen!

Das ist toll, denn bei den Wölfli erlebst du spannende Geschichten mit Helden und Fabelwesen und kannst dich richtig austoben. Von deinen Leiterinnen und Leiter kannst du viel lernen.

Zu den Wölfli kommst du, wenn du 6 bis 10 Jahre alt bist.

Wenn du zu den Wölfli gehst, kommst du in ein Rudel. Das ist eine Gruppe von rund 6 Wölfli. 3 oder 4 solcher Gruppen zusammen bilden eine Meute. Zusammen mit den andern Kindern der Meute erlebst spannende Abenteuer. Die Meute wird von mehreren Leiterinnen und Leitern geleitet, die mit dir viele tolle Dinge unternehmen. Und die dir auch helfen können, wenn du mal Hilfe brauchst.

Was kann ich bei den Wölfli machen?

Die Wölfli treffen sich regelmässig (meistens am Samstag), um zusammen Abenteuer zu erleben. Dabei lernst du viele neue Spiele kennen und kannst dich zusammen mit deinen Gspänli austoben. Zusammen begegnet ihr Zauberern und Hexen, Tieren, geheimnisvollen Geistern und freundlichen Fabelwesen. Ihr geniesst es, viel draussen zu sein, und bratet auch mal eine Wurst am Lagerfeuer.

Der Höhepunkt jedes Jahres ist sicher das Lager: alle Wölfli gehen zusammen mit ihren Leiterinnen und Leitern für eine Woche in ein Lagerhaus. Ein packendes Lagerthema begleitet euch durch die ganze Woche. Am Abend brennt das Lagerfeuer, ihr macht Ausflüge, habt viel Zeit zum Spielen und auch einmal Basteln. Sogar das Abwaschen macht in der Gruppe Spass!

„Mis bescht“

Bei den Wölfli kannst du viel Neues entdecken und erleben! Du lernst viele Kinder kennen. Damit ihr gut zusammen auskommt, lernt ihr, aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Vielleicht warst du noch nie länger von deinen Eltern weg. Im Lager lernst du, selber zu dir zu schauen.

Wenn zwei Wölfli sich grüssen, sagen sie nicht nur „hoi“, sondern manchmal auch ihren Wahlspruch: „Mis bescht“. Er bedeutet, dass sich alle Wölfli Mühe geben wollen, ihr Bestes zu geben, während der Abenteuer, im Zusammenleben mit den anderen Kindern, beim Helfen, und so weiter.

Wenn du länger dabei bist, kannst du Leitwolf werden. Als Leitwolf hilfst du deinen Leiterinnen und Leitern. Nach drei bis vier Jahren bei den Wölfli hast du viel erlebt und gelernt und kannst du zu den Pfadi wechseln. Dort geht das Pfadiabenteuer weiter.

Mis bescht!

Pfadi

Du möchtest bei den Pfadi mitmachen!

Mit deinen Kollegen aus der Pfadigruppe kannst du durch dick und dünn gehen. Zusammen unternehmt ihr die verrücktesten Dinge. Langweilig wird es euch garantiert nie.

Zu den Pfadi kommst nach den Wölfli, im Alter von 10-14 Jahren. Die wichtigste Gruppe für dich als Pfadi ist das Fähnli: das sind 6-8 Freunde, die wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Im Fähnli hat jede/r eine Aufgabe und übernimmt Verantwortung, wenn ihr zusammen etwas unternehmt oder euch mit anderen Fähnli messt.

Mehrere Fähnli bilden eine Einheit, betreut von den Leiterinnen und Leitern. Grössere Anlässe wie die Lager unternehmt ihr in der Einheit.

Was mache ich bei den Pfadi?

Die Pfadi treffen sich regelmässig (meistens am Samstag), um zusammen etwas zu unternehmen. Ihr seid viel draussen unterwegs, macht Spiele und Sport, jagt Bösewichte oder übermittelt geheime Botschaften. Dabei ist dein Fähnli weitgehend selbständig: zusammen mit den Leiterinnen und Leitern bestimmt ihr, was ihr macht, und führt Unternehmungen durch. Dass dabei der Spass nicht zu kurz kommt, dafür sorgt ihr selbst.

Einmal im Jahr gehst du mit den Pfadi für zwei Wochen in ein Zeltlager: die zwei schönsten Wochen im Jahr! Mit einfachen Mitteln gestaltet ihr euren Lagerplatz. Das Lagerthema führt euch in fremde Länder oder in andere Zeiten. Und die Abende am Lagerfeuer sind unvergesslich!

„Allzeit bereit“

Die Pfadi sagen sich: wir sind „allzeit bereit“, uns in ein Abenteuer zu stürzen! Weil du in der Pfadi viel unterwegs bist, lernst du mit Karte und Kompass umgehen, Seilbrücken bauen und vieles mehr: Pfaditechnik eben! Im Fähnli fühlst du dich aufgehoben und lernst, zum Leben in der Gruppe beizutragen.

Wenn du etwas besonders gern und gut machst, kannst du „Spezialist“ werden. Deine erworbenen Kenntnisse kannst du dann an jüngere Pfadi weitergeben. Du übernimmst im Fähnli mehr und mehr Verantwortung, bis du am Schluss selbst Leitpfadi bist.

Nach rund 4 Jahren bei den Pfadi ist es Zeit, weiterzugehen. Du hast nun das nötige Rüstzeug, um zu den Pioniers zu gehen und dort deine Pfadigeschichte weiterzuspinnen.

Allzeit bereit!

Pios

Du möchtest bei den Pios (Pioniers) mitmachen!

Bist du bereit für Herausforderungen? Hast du Lust, mit Gleichaltrigen selbständig etwas Verrücktes zu unternehmen? Bei den Pios bestimmt ihr gemeinsam, was für Projekte ihr in Angriff nehmt. Euer Aktionsradius wird dabei immer grösser.

Bei den Pios bist du mit 14 bis 17 Jahren am richtigen Ort. Die Equipe besteht aus 5-10 Pios und ist das Herz der dritten Stufe. Die Equipe plant zusammen die Unternehmungen und führt sie durch. Dabei organisiert sich die Equipe selbst und ist selbst dafür verantwortlich, dass die Unternehmung gelingt. Ein Betreuer oder eine Betreuerin begleitet euch, falls es Probleme geben sollte.

Was mache ich bei den Pios?

Was du bei den Pios machst, hängt vor allem davon ab, was du machen willst! Die Unternehmung beginnt damit, dass ihr die verrücktesten Ideen spinnt. Und sie geht damit weiter, dass ihr die Ideen in die Tat umsetzt. Ganz nach dem Motto „Es geht nicht gibt’s nicht“! Ob ein Lager im Ausland, eine Seifenkistenrally oder eine Schweizerreise nach dem Zufallsprinzip, die Möglichkeiten sind unendlich. Ist euch das lange Planen und Vorbereiten zu streng, macht ihr eine Spontanaktivität, indem ihr zum Beispiel im Morgentram Kaffee und Gipfeli serviert.

Spannend ist es immer auch, anderen Pios zu begegnen: an nationalen und internationalen Anlässen kannst du viele Gleichgesinnte kennen lernen und Freundschaften knüpfen.

„Zämä wiiter“

Pio sein heisst viel Freiraum haben, es heisst aber auch, selbst dafür verantwortlich sein, diesen Freiraum zu gestalten. Weil ihr euch als Gruppe dieser Herausforderung stellt und dabei viel lernt, heisst der Wahlspruch der Pios „zämä wiiter“. Zusammen entdeckt ihr die Welt. In der Gruppe von Gleichaltrigen vertrittst du deine eigene Meinung und nutzt die Gelegenheit, über die Themen zu diskutieren, die dich beschäftigen.

Nachdem du bei den Pios gelernt hast, Anlässe zu organisieren und schon einige Verantwortung getragen hast, suchst du eine neue Herausforderung. Nach drei Jahren bei den Pios ist es Zeit, Rover zu werden und ein neues Kapitel deiner Pfadigeschichte aufzuschlagen.

Zämä wiiter!

Rover

Du möchtest bei den Rovern mitmachen!

Pfadi für Grosse! Rover sind die Stütze der Kinder- und Jugendarbeit in unserer Bewegung. Rover engagieren sich aber nicht nur, sondern lassen auch Spass und Freundschaft nicht zu kurz kommen.

Rover werden kannst du ab 17 Jahren. Ein Rover kommt selten allein, die Formen von Rotten (so heissen die Gruppen bei den Rovern) sind aber unterschiedlich, je nach dem, wie du dich als Rover engagierst. Oft sind Rover als Leiter in den anderen Stufen aktiv. Es bilden sich aber auch Rotten, die es sich zum Ziel nehmen, ein bestimmtes Projekt auszuführen. Rover organisieren die Arbeitsteilung innerhalb der Rotten selbst, jede/r übernimmt dabei einen Teil der Verantwortung.

Was mache ich bei den Rovern?

Als Rover gibst du deine grosse Pfadierfahrung an Jüngere weiter. Als Leiter/in engagierst du dich für deine Pfadigruppe und ermöglichst Kindern und Jugendlichen genauso tolle Erlebnisse, wie sie du selbst erlebt hast. In Ausbildungskursen bereitest du dich auf diese Aufgaben vor und arbeitest dich tiefer in den spannenden Bereich der Jugendarbeit ein.

Die Roverrotte ist aber noch viel mehr als eine Gruppe von Pfadileiter/innen.

Sie ist der ideale Ort um aufzutanken und Gemütlichkeit und Freundschaft zu pflegen. Zusammen geht ihr auf Reisen und nehmt an Anlässen teil, die andere Rover für euch organisieren (wenn ihr sie nicht selbst organisiert). Als Rover kannst du die internationale Dimension der Pfadi so richtig geniessen.

Das Leben als Rover verspricht dir viele spannende Begegnungen. Übrigens: Pfadifreunde sind Freunde fürs Leben.

„Bewusst handeln“

Rover sind Erwachsene, die ihr Leben in die Hand nehmen wollen und sich Ziele setzen. Deshalb heisst ihr Wahlspruch „bewusst handeln“. Damit ist auch ausgedrückt, dass du als Rover Ziele nicht nur haben willst, sondern sie auch umsetzt. Als Rover engagierst du dich für die Gemeinschaft, in der du lebst.

Die Rotte lässt ihre Ideen zu Projekten werden und trägt die volle Verantwortung. So lernst du als Rover viel über Projektmanagement.

Bewusst handeln!

PTA

Du möchtest bei den Pfadi trotz allem (PTA) mitmachen!

Rumtoben, Lachen, Spielen. Mit deinen Freunden willst du die Welt entdecken und dich nicht von deiner Behinderung einschränken lassen. Dann besuch uns doch mal in nächster Zeit. In der PTA, der Pfadi Trotz Allem, kannst du viel unternehmen, du findest tolle Freunde, die dich verstehen und hast mit ihnen eine Menge Spass. Deine Leiterinnen und Leiter unterstützen dich und sind immer für dich da.

Bei der PTA mitmachen kann jede und jeder! Egal ob im Rollstuhl oder mit Downsyndrom.

In der PTA seid ihr in einer kleinen Gruppe von 5-8 Pfadi und mehreren Leiterinnen und Leitern. Zusammen verbringt ihr die Samstagnachmittage, aber auch ein Lager oder ein Weekend. Natürlich ist es nicht leicht, ohne die Familie in einer neuen Umgebung zu sein. Doch mit deinen neuen Freunden erlebst du so viel Spass, dass du am liebsten gar nicht mehr nach Hause gehst. Deine Leiterinnen und Leiter bereiten ein tolles Programm vor und unterstützen dich, wo immer du sie brauchst.

Du gehst auf Entdeckungstour durch den Wald, besuchst deine Region, triffst Feen und Zauberer und löst geheimnisvolle Rätsel. Jedes Mal, wenn ihr euch trefft, erlebst du etwas Neues. Du bekommst einen Pfadinamen und singst Lieder am Lagerfeuer: wie alle anderen Pfadi eben.

Manchmal trefft ihr euch auch mit anderen Pfadigruppen oder Wölfli. Vielleicht ist deine PTA-Gruppe sogar in eine Abteilung integriert und ihr habt regelmässig mit allen anderen gemeinsame Anlässe. So lernst du nicht nur andere Pfadi Trotz Allem kennen, sondern auch Pfadi ohne Beeinträchtigung, mit denen du lustige Samstagnachmittage verbringen kannst. Schliesslich verbindet euch eins: ihr seid alle Pfadi.

Du findest bald deinen Platz in der Gruppe und lernst deine Freunde, deine Leiterinnen und deine Leiter zu respektieren. Klar streitet ihr auch mal, doch die Versöhnung danach ist umso schöner.

Was machen die PTA? Kurzinformation für Eltern

Die PTA möchte Kindern und Jugendlichen mit einer körperlichen, geistigen oder mehrfachen Beeinträchtigung durch möglichst verschiedenartige Aktivitäten ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erfahren und sie nicht nur an alltägliche Grenzen stossen lassen. Kreativität spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Die Kinder sollen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Umwelt kennen lernen. Dazu zählen nicht nur andere Mitmenschen, mit und ohne Beeinträchtigung, sondern auch die Natur und die Region.

Die Methoden der PTA entsprechen denjenigen der fünf Stufen, wobei sie nicht an die jeweiligen Altersstufen sondern individuell angepasst werden. Ein grösserer Anteil von Leiterinnen und Leitern als bei den anderen Stufen ermöglicht es, intensiv auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen einzugehen.

Gemeinsam mit den Freunden und Leiterinnen/ Leitern ist es den PTA möglich, den Alltag zu verlassen, in einer neuen Umgebung Herausforderungen anzutreffen und diese mit viel Spass und Spiel zu meistern.

Die Pfadi Philosophie

Ganzheitliche Entwicklung durch vielseitige Aktivitäten

Die Pfadibewegung Schweiz bietet Kindern und Jugendlichen nicht nur ein attraktives Programm, sondern verfolgt im Rahmen ihrer Aktivitäten auch pädagogische Zielsetzungen: Durch vielfältige Erlebnisse sollen die heranwachsenden Jugendlichen befähigt werden sich ganzheitlich zu entfalten. Abseits der Schule und des Elternhauses erwerben sie Fähigkeiten, welche ihnen erlauben, sich aktiv in der Gesellschaft zu engagieren und ihre Zukunft verantwortungsbewusst zu gestalten.

Im Zeitalter der virtuellen Realität, in welchem viele Kinder und Jugendliche ihre Freizeit nur zu oft vor dem Computer verbringen, ist es nicht nur aus gesundheitlichen Gründen sinnvoll aktiv zu werden. Sportliche Aktivitäten, körperliche Betätigung und intensive Erlebnisse in der Natur sind einerseits ausgezeichnete Gelegenheiten, um überschüssige Energie loszuwerden. Andererseits erleben sich die Teilnehmenden in einer aktiven Rolle und bauen eine Beziehung zu ihrem Körper auf. Durch das spielerische Überwinden von Schwierigkeiten kommen sie sich selbst näher und entwickeln ein positives Selbstkonzept. Die Kinder und Jugendlichen setzen sich mit ihren persönlichen Grenzen in einem ungezwungenen Rahmen auseinander und lernen dabei ihre Stärken und Schwächen kennen. Sie lassen sich auch von Misserfolgen nicht entmutigen und erweitern auf diese Weise ihre Frustrationstoleranz. Innerhalb der vorhandenen Freiräume können die heranwachsenden Jugendlichen Selbstständigkeit beweisen, Verantwortung übernehmen, Abenteuer bestehen und Selbstvertrauen gewinnen.

Mit ihrem Programm will die Pfadibewegung alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unabhängig von Nationalität, Konfession oder sozialem Hintergrund ansprechen. Den individuellen und altersspezifischen Bedürfnissen der Teilnehmenden wird durch unterschiedliche Altersgruppen und ein abwechslungsreiches Programm Rechnung getragen. Im Rahmen der vielfältigen Aktivitäten sollen alle Kinder und Jugendlichen ihre individuellen Fähigkeiten einbringen können und einen Platz in der Gemeinschaft finden. Vielleicht entdecken sie an sich bisher unerkannte Qualitäten und haben somit die Gelegenheit, dem Menschen näher zu kommen, zu welchem sie heranwachsen möchten. Die Mitglieder der uneinheitlichen Gruppe sollen sich mit Toleranz und Respekt begegnen und zur Vielseitigkeit ermutigt werden. Nicht zuletzt deswegen ist für die Pfadibewegung ihr Internationaler Charakter so wichtig. Durch gemeinsame Erlebnisse kommen sich die Jugendlichen näher, bauen auf Gemeinsamkeiten und diskutieren Differenzen. Dadurch entwickeln sie eine offene Geisteshaltung und hinterfragen sich selbst und andere kritisch.

Durch das Recht zur Mitbestimmung sollen die Kinder und Jugendlichen dazu ermutigt werden, ihre Ansichten zu vertreten und sich zu engagieren. Mit zunehmendem Alter der Teilnehmenden werden Entscheidungen immer öfter nach demokratischen Spielregeln getroffen, so dass persönliche Anliegen eingebracht werden können. Die von der Gruppe vereinbarten Entscheidungen müssen dann aber auch eingehalten und respektiert werden. Sich zurücknehmen, miteinander diskutieren, einander zuhören, Kompromisse schliessen, gemeinsam etwas auf die Beine stellen: In solchen Situationen ist soziale Kompetenz und Teamfähigkeit gefragt. In den altersdurchmischten Einheiten lernen Kinder und Jugendlichen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch Verantwortung für die gesamte Gruppe oder jüngere Mitglieder  zu übernehmen. Schlussendlich soll das Engagement der heranwachsenden Jugendlichen jedoch nicht auf den verbandseigenen Mikrokosmos beschränkt bleiben: Sie sollen sich als aktive Mitglieder der Gesellschaft für ihre Mitmenschen und ihre Umwelt einsetzen und sich für gesellschaftlich relevante Themen engagieren.

Pfadi in deiner Nähe

Finde eine Pfadigruppe in deiner Nähe:

Pfadi National

Die Pfadi wird in der Schweiz durch die Pfadibewegung Schweiz organisiert und ermöglicht. Dieser Dachverband gewährleistet die strukturelle Organisation der täglichen Freiwilligenarbeit auf kantons- und Abteilungsebene. Schweizweit finden sich ungefähr 45'000 aktive Mitglieder der PBS verzeichnet.

Pfadi International

Mit rund 40 Millionen Mitgiedern in über 150 Ländern ist die Pfadi die grösste Jugendbewegung der Welt. International ist die Pfadi in zwei Verbänden organisiert. Die World Organization of the Scout Movement (WOSM) und die World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS). (http://www.scout.ch/de/pfadialltag/internationales)

Internationale Partnerschaften spielen in der schweizerischen Pfadibewegung schon lange eine wichtige Rolle. Die Mithilfe beim Aufbau neuer nationaler Verbände ermöglicht nicht nur einen Wissensaustausch, sondern bietet auch Einblicke in fremde Kulturen. Gemeinsame Projekte fördern den gegenseitigen Respekt und schaffen  Verständnis für globale Zusammenhänge und entwicklunspolitische Themen. In diesem Rahmen wird die internationale Dimension der Pfadibewegung für alle Beteiligten wirklich erfahrbar. Die Pfadibewegung Schweiz (PBS) unterhält derzeit Partnerschaften mit Rumänien, Burkina Faso, Georgien und Paraguay. Doch auch neben diesen offiziellen Projekten wird in der Schweiz internationale Zusammenarbeit betrieben. Engagierte Mitglieder der Pfadibewegung haben in den letzten Jahren Projekte mit Äthiopien und der Elfenbeinküste ins Leben gerufen. (http://www.scout.ch/de/pfadialltag/internationales/partnerschaften)

Kantonalverband

Kantonale Ebene

Die Pfadi Luzern ist ein Verband mit knapp über 3300 Kinder und jugendlichen Mitgliedern im Kanton Luzern. Die Pfadi Luzern ist Teil der Pfadibewegung Schweiz, der grössten Jugendorganisation der Schweiz. Die Teilnahme steht allen Mädchen und Knaben offen, unabhängig ihrer Nationalität oder Religion.

Corps Ebene

Die Pfadi Luzern beinhaltet fünf Corps. Das sind vor allem geschichtlich und regional bedingte Zusammenschlüsse von Abteilungen. Die Corps organisieren regelmässig eigene Anlässe, gewährleisten den Austausch unter Abteilungsleitenden und dienen engagierten Pfadis als weitere Leitungsebene, wenn in der Abteilung die jüngere Generation übernommen hat.

Abteilungsebene

Insgesamt gibt es im Kanton Luzern 32 Abteilungen. Sie organisieren wöchentliche Anlässe und jährliche Lager. Die Teilnehmer der verschiedenen Altersstufen haben in der jeweiligen Leitung ihr Bezugspersonen und verbringen viel Zeit in diesen Gruppen.

Die PTA ("Pfadi Trotz Allem") nimmt besondere Rücksicht auf körperlich und/ oder geistig behinderte Kinder und Jugendliche.

 

Die Pfadi Luzern

Die Pfadi Luzern strukturiert, organisiert und unterstützt die Pfadiarbeit im Kanton. Durch verschiedene Ressorts wird Pfadi mit hoher Qualität und nahe den Bedürfnissen der Teilnehmenden und LeiterInnen ermöglicht.

Ausbildung: Die Pfadi Luzern organisiert diverse Ausbildungskurse und ist darum bemüht, dass die Qualität hochgehalten wird, damit dieselbe und das Sicherheitsbewusstsein durch die jungen LeiterInnen zurück in die Abteilungen getragen wird.

Betreuung: Als Ansprechpersonen für Abteilungs- und Corpsleitende sowie Elternräte fungieren die Verantwortlichen des Betreuungsressorts. Sie stellen sicher, dass die neusten Informationen bezüglich Pfadialltag und Sommerlager an die richtigen Personen gelangen und die Unterstützung durch einen J+S Coach funktioniert.

Event- & Stufenteam: Die Bedürfnisse der Biber-, Wölfli-, Pfadi-, Pioleiter sowie deren Teilnehmenden und die der Rover werden in diesem Ressorts gespürt. Anlässe, Austausch und Ausbildung werden hier massgeschneidert und regelmässig organisiert.

Integration und Prävention: Die interkulturelle Öffnung der Pfadi ist auch in Luzern ein grosses Thema. Flyer in verschiedenen Sprachen erklären z.B. der interessierten Migrationsbevölkerung die wertvolle Freiwilligenarbeit der Pfadi. Die Prävention ist selber ein weites Feld welches in Ausbildungskursen, Sommerlagern und innerhalb der Leitungen je nach Aktualität thematisiert wird.

Abteilungen in Luzern

Die 32 Abteilungen des Kantonalverbandes Luzern sind in sieben Corps organisiert. Musegg, das älteste, bildet zusammen mit Luzerner Leu und Wasserturm die drei Corps auf dem Gebiet der Stadt Luzern. Auf dem Land und in der Agglomeration finden sich die vier Corps Sonnenberg, Santenberg, PTA Tannenberg und Seetal. Jedes Corps verfügt über eine Corpsleitung bestehend aus einer oder mehreren Personen. Der persönliche Kontakt mit den Abteilungen, sowie die Organisation der Vorbasiskurse zählen zu den Hauptaufgaben. Weitere Informationen zu den einzelnen Corps und Abteilungen finden sich auf den jeweiligen Websites.

Scarlet

Scarlet betitelt ein gemütlicher Pfadiraum an der Himmelreichstrasse 4 im Herzen der Luzerner Neustadt. Die Räumlichkeiten der altehrwürdigen Materialstelle wurde im Sommer 2011 an den Kantonalverband der Pfadi Luzern übergeben und steht seither den Kantonalen Gremien, den Kursequipe und den Corpsleitenden als Sitzungszimmer zur Verfügung.

Das Sekretariat nimmt Reservationsanfrage gerne über scarlet@pfadiluzern.ch entgegen. Eine allfällige Belegung kann vorab bereits über den Web-Kalender abgeklärt werden. Bei bestätigter Reservation wird ein Zugangscode via Mail mitgeteilt, mit dem der Schlüsselkasten beim Eingang geöffnet werden kann.

Scarlet besteht momentan aus einem grossen Sitzungstisch für bis zu 14 Personen, mit Steckdose und vorinstalliertem Beamer. Das Scarlet-farbige Ecksofa steht für entspannte Diskussionen und gemütlicher Atmosphäre zu Verfügung. Die seitlich aufgebaute Bar mit Kühlschrank und Ablage, war ursprünglich für ein monatliches Treffen vorgesehen. Aufgrund der sensiblen Anwohner wird aber darauf verzichtet.

Nutzungsbestimmungen:

Scarlet Reglement externe Nutzer.pdf

Der Belegungsplan kann hier eingesehen werden:

 

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Material

Die Pfadi Luzern besitzt einen eigenen Materialverleih, welcher erweitertes Pfadimaterial zur Verfügung stellt. Grundausrüstung welche für die Jugendaktivitäten im Freien üblich sind, können mehrheitlich über die Abteilungen der Pfadi Luzern bezogen werden. Es wird vorwiegend Material mit animatorischem Charakter angeboten, welches eine Vielzahl von kreativen Anwendungsformen ermöglicht.

(Die Materialien wurden in vier Kategorien, Aktivitäten, Berg, Wasser und Event unterteilt. Wobei für die einzelnen Bereiche entsprechende Ausbildungs- und Tätigkeitsstufen vorgesehen sind.) Das Angebot steht (nicht nur) engagierten Leitenden der Jugendverbänden Lagersport und Trekking offen (Ausweis mitnehmen).

Die angebotenen Gegenstände können direkt über das eigene Webprogramm „PHUNDUS“ durchstöbert und reserviert werden. Das Programm wird laufend weiterentwickelt, weshalb wir eure Rückmeldungen und Anregungen gerne entgegen nehmen. Die Anwendung hat zum Ziel die Leihmaterialangebote verschiedenster Jugendverbände zu vereinen und so neue Möglichkeiten zu schaffen.

Pfadi Luzern Merchandising

Pfadipullover

Was wäre ein/e Pfadi ohne Pulli? Pfadipullis können direkt beim Sekretariat bestellt werden und sind in verschiedenen Grössen vorhanden (XXS bis XL). Die Kosten betragen CHF 49.- Bitte sendet eine Mail an sekretariat@pfadiluzern.ch mit euren Angaben (Name/Vorname, Adresse, Grösse). Die Pullis können auch unter Anmeldung direkt im Sekretariat anprobiert werden. Bei Postversand wird das Porto von CHF 7.- in Rechnung gestellt.