Betreuung

Hier findest du Infos rund um die Betreuung der Pfadi Luzern.

 

Gibt es ein Problem mit einer Betreuungsstelle in deiner Abteilung?

Hast du Interesse auch Coach der Pfadi Luzern zu werden?

Konsultiere die FAQs oder nimm mit uns Kontakt auf!

 

 

Hilfsmittel

Coachhandbuch

Im Coachhandbuch des Pfadibund Schweiz findest du Informationen und Administrationsblätter rund ums coaching in der Pfadi. Es unterstützt dich bei Fragen & Unklarheiten und gibt dir eine gute Übersicht verschiedenster Themen:

  • Reglementarisches (Lagerreglement, Infoblatt SLRG, Leitfaden Durchführung, J+S Angebot,...)
  • Coaching J+S (Handlungsfelder, J+S Merkblätter,...)
  • Coaching PBS (Checkliste Prävention, Betreuungsmodell,..)
  • Administration (Hering, Lageradministration,..)

http://www.scout.ch/de/pfadialltag/betreuung/coachhandbuch

Coach-Termine Pfadi Luzern

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J+S Lagersport/Trekking

Lagersport/Trekking ist die Sportart für die J+S-Lager der Jugendverbände. Diese Lager bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, gemeinsam Sport zu betreiben, soziale Kontakte zu pflegen und im Lageralltag Verantwortung zu übernehmen.

Auf der Seite von Jugend und Sport kannst du unter 'Downloads' hilfreiche Dokumente runterladen. Schaue dich um!

J+S Handbuch

  • Lager
  • Spiel und Sport
  • Aktivitäten LA und LS
  • Berg, Winter, Wasser
  • Seiltechnik

http://www.jugendundsport.ch/internet/js/de/home/lager_trekking/download/handbuch.html

Kolibri

Der KOLIBRI ist das Betreuungskonzept der Pfadi Luzern. Es beschreibt, wie die Abteilungen und ihre Aktivitäten betreut werden.

Lagerversand

Hier findest du alles Nützliche, um ein Lager erfolgreich zu betreuen:

Link Lagerversand im Download Bereich

FAQ

In den vergangenen Jahren wurden die Betreuungsverantwortlichen der Pfadi Luzern oft mit sehr ähnlichen Fragen konfrontiert. Damit ihr, liebe Coaches, noch schneller an die gewünschten Antworten kommt, haben wir die Antworten in den folgenden FAQ's zusammengefasst.

Falls eure Fragen hier nicht oder nur teilweise beantwortet werden, dann zögert nicht, uns zu kontaktieren. Gerne geben wir euch auch per Mail oder Telefon Antwort.

Die Themenbereiche, die wir bislang bearbeitet haben, sind: J+S-Anerkennung, Ausbildung, Coach Entschädigung, Coach-Zuteilung, Ganzjahresbetreuung, Hilfsmittel Betreuung, Lagerbetreuung, Sicherheitsaktivitäten, Sportdatenbank (SPORTdb), Pfadiprofil und Vorbasiskurse.


J+S-Anerkennung


Anerkennung Leiter

Ich bin Coach und möchte gerne wissen, ob die J+S-Anerkennungen meiner Leiter und Leiterinnen noch gültig sind. Wie kann ich dies herausfinden?

Wenn du das Angebot auf der Sportdatenbank (SPORTdb) bereits eröffnet und deine LeiterInnen dem Lager zugewiesen hast, dann findest du bei den erfassten Leitpersonen unter der Spalte „Status“ die Angaben zur J+S-Anerkennung. Solltest du das Angebot noch nicht eröffnet haben, wendest du dich mit deiner Frage am besten per E-Mail an die Betreuungsverantwortlichen der Pfadi Luzern. Man wird dir gerne weiterhelfen.


Anerkennung Coach

Ich bin Coach und möchte wissen, wie lange meine J+S-Anerkennung noch gültig ist. Wie kann ich dies herausfinden?

Logge dich auf der Sportdatenbank von J+S ein. Unter der Lasche „My Home“ wählst du als nächstes „Persönliche Anerkennung und Biographie einsehen“ an. Hier findest du alle relevanten Angaben.


Ausbildung


Angebotene J+S Kurse

Ich möchte wissen, welche J+S Kurse und PBS-Kurse dieses Jahr angeboten werden. Wo gibt es eine aktuelle Übersicht dieser Kurse?

Eine gute Übersicht aller Kurse bietet der J+S Kursplan oder der PBS-Kalender.


Anmeldung Leiterkurse

Ich will ein paar Teilnehmer meiner Abteilung für einen kantonalen Leiterkurs anmelden. Was muss ich dafür tun?

Falls du Coach bist, musst du dir zuerst bei der Abteilungsleitung die Namen, die J+S Personennummern sowie die bei J+S hinterlegten E-Mailadressen der anzumeldenden Teilnehmer beschaffen. Mit diesen Angaben, deiner eigenen J+S Nummer und deiner bei J+S hinterlegten E-Mailadresse kannst du anschliessend auf der Homepage von J+S die Kursanmeldung vollziehen. Wie du dabei vorgehen musst, entnimmst du dem Leitfaden zur Anmeldung von Kursteilnehmenden „Ticket“. Den Leitfaden findest du auf der Homepage der Pfadi Luzern unter der Rubrik Abteilungsbetreuung.

Falls du Abteilungsleiter oder Abteilungsleiterin bist, hast du bezüglich der Leiterkursanmeldungen dieselben Benutzerrechte wie dein Coach. Beim Anmeldeverfahren kannst du entsprechend gleich vorgehen wie oben beschrieben. Sollte dies nicht funktionieren (weil bspw. deine Angaben dafür nicht akzeptiert werden), dann melde dich bitte beim Sekretariat der Pfadi Luzern.


Anmeldung für den Coachkurs

Ich möchte mich für den Coachkurs anmelden. Was muss ich dafür tun?

Melde dich bei den Betreuungsverantwortlichen der Pfadi Luzern. Sie werden für dich die Anmeldung in die Wege leiten und dich durch den Anmeldeprozess begleiten.


Voraussetzungen für den Coachkurs

Ich möchte den Coachkurs besuchen. Welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen?

Für den Coachkurs musst du mindestens 21 Jahre alt sein und den Aufbau- sowie den Panoramakurs bestanden haben. Zudem solltest du bereits Erfahrung als Lagerleiter bzw. Lagerleiterin in einem Pfadilager mitbringen. Weitere Details zu den Voraussetzungen bzw. auch zu den Ausnahmeregelungen für den Coachkurs findest du im Ausbildungsmodell der PBS auf der Seite 65.


Anmeldung für den J+S Expertenkurs (ehemals Topkurs)

Ich möchte mich für den J+S-Expertenkurs (ehemals Topkurs) anmelden. Was muss ich dafür tun?

Melde dich bei den Ausbildungsverantwortlichen (A-Team) der kantonalen Leitung. Sie werden die Anmeldung für dich in die Wege leiten und dich durch den Anmeldeprozess begleiten.


Voraussetzungen für den J+S Expertenkurs (ehemals Topkurs)

Ich möchte den J+S-Expertenkurs (ehemals Topkurs) besuchen. Welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen?

Für den Expertenkurs musst du mindestens 21 Jahre alt sein und den Basis-, Aufbau- sowie den Panoramakurs bestanden haben. Weiter solltest du in einer Kursleitung (Basis-, Aufbau- oder Panoramakurs) mitleiten. Im Rahmen der Anmeldung benötigst du ausserdem eine Empfehlung der kantonalen Leitung. Weitere Details hierzu bzw. auch zu den Ausnahmeregelungen findest du im Ausbildungsmodell der PBS auf Seite 70.


Coach Entschädigung


Anwählen des Kontos der Pfadi Luzern

Als neuer Coach habe ich kürzlich das erste Mal ein Angebot auf der SPORTdb erfasst. Für das Erfassen der Lagerdaten hat man mir empfohlen, das Konto der Pfadi Luzern anzugeben. Leider war das bei mir nicht möglich. Weshalb?

Aufgrund der Teilrevision des neuen Sportförderungsgesetzes wurde die Möglichkeit, die Coach-Entschädigung auf das Konto des Kantonalverbands auszubezahlen, gestrichen. Dem entsprechend musst du das Konto deiner Abteilung als Auszahlungskonto angeben und deine Entschädigung in einem späteren Schritt dann direkt bei der Abteilung einfordern.


Einfordern der Coach-Entschädigung

Ich habe auf der Sportdatenbank (SPORTdb) das Angebot abgeschlossen und nun von J+S erfahren, dass die J+S-Gelder demnächst ausbezahlt werden. Wo muss ich mich melden, um die Coach-Entschädigung einzufordern?

Die Coachentschädigung wird gemäss deinen Angaben in der SPORTdb entweder auf das Konto deiner Abteilung, oder auf das Konto der Pfadi Luzern ausbezahlt. Von J+S wirst du in den nächsten Tagen eine E-Mail mit einer Auszahlungsverfügung (PDF-Dokument) erhalten. Sende diese Übersicht in digitaler oder ausgedruckter Form mit einer kurzen Erklärung an deine Abteilungsleitung bzw. an den Kassier der Pfadi Luzern. Die Adressangaben des Kassiers der Pfadi Luzern findest du hier bzw. im Begleitbrief des Lagerversands.

Wichtig (!): Bitte beachte, dass du die Auszahlungsverfügung auch an deine Abteilung weiterleitest, damit dein/e AL bzw. der/die Abteilungs-Kassier nachvollziehen kann, welcher Stufe wie viel J+S-Geld zusteht.


Coach-Zuteilung


Information zur Coach-Zuteilung

Ich möchte gerne wissen, wer für die Betreuung meiner Abteilung verantwortlich ist. Wer kann mir diesbezüglich weiterhelfen?

Diese Frage kann dir sicher dein Abteilungsleiter beantworten. Alternativ kannst du dich auch an die Betreuungsverantwortlichen der Pfadi Luzern wenden. Sie sind für die Coach-Zuteilung zuständig und werden dir deine Frage gerne beantworten.


Ganzjahresbetreuung


Planung des Betreuungsjahres

Ich bin dieses Jahr zum ersten Mal als Coach tätig und möchte mein Betreuungsjahr planen. Dabei frage ich mich, welche Aufgaben dabei auf mich zukommen werden und wann bzw. mit wem ich mich dafür zusammensetzen muss. Wie gehe ich dabei am besten vor?

Dein Coachamt hast du ja offiziell nach der Delegiertenversammlung (DV) im Herbst übernommen. Um deine Abteilung nun besser kennen zu lernen, raten wir dir im November/Dezember mit dem/der AL eine Startbesprechung anzusetzen. Nutze den Höck, um dir einen Eindruck vom Abteilungsleben, von anstehenden Projekten und von der Leitersituation zu verschaffen. Sprich dabei auch die Lagerplanung an und definiere weitere Höcks und Abgabefristen. Höre zudem genau hin, ob die Abteilung Themen hat, bei welchen du sie im Rahmen der Ganzjahresbetreuung unterstützen könntest. Mit der Abteilungsleitung solltest du bei dieser Gelegenheit ausserdem auch die „Betreuungsvereinbarung“ durchgehen und ausfüllen. Dadurch legt ihr gemeinsam fest, wie ihr zusammenarbeiten und die anstehenden Aufgaben aufteilen möchtet.

Die Zeit zwischen Februar bis und mit Juli steht ganz im Zeichen der Lagerbetreuung. Was du diesbezüglich beachten musst, zeigen dir die Hilfsmittel „Betreuungsjahresplan“ und „Terminkalender“.

Gegen September/Oktober raten wir dir einen Auswertungs-Höck abzuhalten, um das Pfadijahr mit deiner Abteilung Revue passieren zu lassen. Nutze dafür das PfadiForum. Dein/e AL wird sich dieses Datum so oder so für die Pfadi freihalten. Am PfadiForum ist ausserdem ein Zeitfenster für einen AL/Coach-Höck eingeplant. Ein Hilfsmittel für den Auswertungs-Höck mit Tipps und nützlichen Fragen („Hilfsmittel Lagerauswertung“) findest du hier. Vorschlag: Nutze den Auswertungshöck gleich auch als Gelegenheit für die Startbesprechung des neuen Pfadijahres.

Damit du die Ganzjahresbetreuung noch etwas detaillierter im Überblickt hast, haben wir dir einen idealtypischen Ablauf des Betreuungsjahres („Betreuungsjahresplan“) auf die Homepage der Pfadi Luzern gestellt.


Zielorientierte Ganzjahresbetreuung

Meine Abteilung hat sich zum Ziel gesetzt, die Qualität der Lageraktivitäten im nächsten Sommerlager im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern. Was kann ich als Coach tun, um meine Pfadi dabei im Rahmen einer Ganzjahresbetreuung zu unterstützen?

(1) Um deine Abteilung zielführend unterstützen zu können, musst du dich in einem ersten Schritt mit der IST-Situation auseinander setzen:

  • Wie sieht die Situation im Moment aus? D.h. Was verstehen wir unter einer Lageraktivität?
  • Ziele formulieren: Was möchten wir erreichen?
  • Erwartungen klären: Was erwartet ihr von mir? Was erwarte ich von euch?

(2) Nachdem ihr die Zielsetzung geklärt habt, stellt sich nun die Frage, was ihr tun müsst/könnt, um das Ziel zu erreichen. Das „was“ muss mit allen Beteiligten diskutiert werden. Begleite die Diskussion und hinterfrage die Vorschläge kritisch. Sei dir dabei bewusst, dass du „nur“ Zielbegleiter bist. Es ist wichtig, dass sich die Beteiligten ihre Etappenziele und Massnahmen selber stecken und hinter dem festgelegten Vorgehen stehen. Denn sie sind jene, welche die vereinbarten Massnahmen letztlich auch umsetzen müssen:

  • Methoden festlegen: Wie möchten wir das Ziel erreichen?
  • Verantwortlichkeiten klären: Wer muss was (bis) wann dafür tun?
  • Zeitplan definieren: Bis wann möchten wir was erreicht haben?

(3) Während der Umsetzung des vereinbarten Vorgehens trittst du in den Hintergrund (ausser es ist anders gewünscht bzw. vereinbart). In der Umsetzungsphase arbeitet die Abteilung eigenständig am Thema bzw. ihren Zielen.

  • Rat geben: Wo tauchen Fragen auf?
  • Nachfragen: Wie kommt ihr voran?

(4) Am Ende der Umsetzungsphase solltest du die Leitenden bzw. den/die AL zu einem Auswertungs-Höck einladen. Der Blick zurück wird euch zeigen, ob es gelungen ist, die gesteckten Ziele zu erreichen oder ob es noch weitere Massnahmen bzw. Bemühungen braucht:

  • Auswertung des Prozesses: Was wolltet ihr erreichen? Was habt ihr effektiv erreicht?
  • Erkenntnisse festhalten: Was habt ihr daraus gelernt?
  • Weiteres Vorgehen: Gibt es weiteren Betreuungsbedarf? Welche neuen Ziele möchtet ihr euch stecken?
  • Betreuungsrückblick: Wie habt ihr die Betreuung erlebt? Wart ihr damit zufrieden?

Hilfsmittel Betreuung


Die wichtigsten Hilfsmittel

Im Coachkurs haben wir eine Reihe nützliche Hilfsmittel für die Betreuung erhalten. Leider sehe ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Welche dieser Hilfsmittel sind für meine Betreuungsarbeit am wichtigsten?

Um dir den Einstieg ins Coaching zu erleichtern, werden wir dir an der nächsten „Coachrunde für neue Coachs“ (siehe Agenda) einen orangen Ordner Kolibri abgeben. Der Kolibri enthält alle wichtigen Dokumente und Hilfsmittel, die du zur erfolgreichen Ausübung deiner Betreuungsaufgabe benötigst. Er ist in drei Teile gegliedert:

  1. Ein allgemeiner Teil mit einer Begriffsdefinition, Erklärungen zu den verschiedenen Betreuerrollen, der Betreuungsmatrix etc.
  2. Pflichtenhefte und Leitfaden der einzelnen Betreuungspersonen
  3. Die wichtigsten Hilfsmittel für deine Betreuungsaufgabe

Gleich als erstes Dokument unter der Rubrik „Hilfsmittel“ findest du den Betreuungsjahresplan. Dieses fünfseitige Dokument zeigt dir, wann du als Coach konkret welche Aufgaben zu erfüllen hast. Bei einigen Aufgaben findest du ein Lupenzeichen . Das Lupenzeichen verweist auf spezielle Hilfsmittel, die bei der jeweiligen Aufgabe verwendet werden können. Eine Übersicht dieser Hilfsmittel findest du auf der Seite 5.

Ergänzend zum Kolibri senden wir dir jeweils Ende Januar den „Lagerversand“ zu. Darin findest du die aktuellsten Informationen seitens J+S, der PBS und der Pfadi Luzern. Herauszuheben ist hier im Speziellen der Terminkalender aus dem Hilfsmittel zur Lageradministration „Hering“. Der Terminkalender gibt dir einen ausgezeichneten Überblick über die Aufgaben der Lagerbetreuung (inkl. der konkreten Abgabefristen).

Damit du die einzelnen Abgabefristen nicht verpasst, haben wir per Ende 2013 einen Google-Kalender erarbeitet. Mit dem Google-Kalender kannst du die Abgabefristen gleich direkt in deinem eigenen Outlook-Kalender abspeichern (ICAL anklicken).


Lagerbetreuung


Planung der Lagerbetreuung

Letzten Oktober habe ich mich mit meiner AL über die geplanten Pfadilager ausgetauscht und die gegenseitigen Erwartungen bezüglich unserer Zusammenarbeit geklärt. Ich möchte meine Abteilung bei der Lagerplanung optimal unterstützen. Wie gehe ich dabei am besten vor?

Mit dem Starthöck hast du bereits einen wertvollen Grundstein für die Lagerplanung gelegt. Setze nun auf Januar/Februar einen Coach-Höck (1) mit dem/den Lagerleiter(n) an. Diesen Höck solltest du nutzen, um festzulegen, was du von den Leitenden erwartest (bspw. Programmgestaltung, Sicherheitskonzept etc.). Klare Vorgaben sind wichtig, damit deine Leiter und Leiterinnen wissen, worauf du bei der Lagerbeurteilung wert legst bzw. welche Punkte dabei erfüllt sein müssen. Wichtig ist zudem, dass du beim Starthöck die Abgabefristen für das Grobprogramm, das Detailprogramm und für die administrativen Unterlagen (Provisorische Teilnehmerliste, PBS Lageranmeldung, J+S Leihmaterialbestellung und J+S Kartenbestellung) festlegst.

Ausgehend von diesem Starthöck solltest du:

  • Im April auf der Sportdatenbank (SPORTdb) ein Angebot eröffnen und die geplanten Lager erfassen.
  • Im April (bzw. spätestens 6 Wochen vor Lager) die PBS-Anmeldung, die J+S-Leihmaterialbestellung und die J+S Landeskartenbestellung für das Pfila administrieren.
  • Im April die geplanten Lager auf der Sportdatenbank zur Bewilligung an das J+S Sportamt weiterleiten [bis und mitBewilligungsverfahren einleiten] (mehr dazu siehe Thema SPORTdb).
  • Im April/Mai (bzw. 2-3 Wochen vor Pfila-Beginn) mit Hilfe der PBS-Checkliste (siehe PBS Anmeldung) das Grob- sowie Detailprogramm und die organisatorischen Belange des Pfilas überprüfen, gegebenenfalls zur Korrektur zurückgeben und sofern alles passt bewilligen.
  • Kurz vor dem Pfila auf der SPORTdb die Regaanmeldung administrieren.
  • Im Mai (bzw. spätestens 6 Wochen vor Lager) die PBS-Anmeldung, die J+S-Leihmaterialbestellung und die J+S Landeskartenbestellung für das Sola administrieren.
  • Im Mai/Juni mit Hilfe der Checkliste, die in der PBS Anmeldung enthalten ist, das Detailprogramm und die organisatorischen Belange des Solas überprüfen und gegebenenfalls zur Korrektur zurückgeben.
  • Im Juni angerachte Korrekturen überprüfen und das Programm, falls du es als „gut bzw. ausreichend“ erachtest, auch bewilligen (mündlich gegenüber der Lagerleitung sowie schriftlich mittels PBS Lageranmeldung-> an Lagerleiter und AL schicken).
  • Kurz vor dem Lager auf der SPORTdb die Regaanmeldung administrieren.
  • Im Juli deine Abteilung am offiziellen Besuchstag oder nach Vereinbarung zu einem anderen Zeitpunkt während dem Lager besuchen.
  • Spätestens 30 Tage nach dem Lager die definitive Teilnehmerliste auf der SPORTdb abspeichern und das Angebot abschliessen.

Einen guten Überblick über die Lagerbetreuung bietet dir der Terminkalender (Auszug aus dem „Hering“), den wir dir jeweils Ende Januar im Lagerversand zuschicken sowie der Betreuungsjahresplan. Weitere Ausführungen dazu findest du im Hering (Leitfaden zur Administration von Pfadilagern) Leitfaden. Der Hering ist online hier einzusehen.

Kurzum: Eine optimale Betreuung deinerseits gelingt dir, wenn du stets für die Abteilung da bist, insbesondere wenn sie Schwierigkeiten oder Fragen haben. Zudem ist es für sie hilfreich, wenn du sie rechtzeitig an Abgabefristen erinnerst und sie auf eine motivierende Art und Weise bei ihrer Pfadiarbeit unterstützt.


Vorteile der Programmbearbeitung via E-Camp

Ich bin Coach und stamme aus einer Pfadi, die ihr Sola-Programm immer im Microsoft Word erarbeitet hat. An der letzten Coachrunde habe ich erfahren, dass man das Sola-Programm auch auf der Internet-Seite E-Camp erstellen könne. Welche Vorteile bietet dies?

Das E-Camp ist eine äusserst hilfreiche Internet-Plattform, welche die Erarbeitung des Lagerprogramms sichtlich erleichtert. Für die Leitenden bzw. für dich als Coach bietet das E-Camp folgende Vorteile:

  • Passende Strukturen für die Erarbeitung des Grob- und des Feinprogramms
  • Ungehinderter Zugang zum bereits erarbeiteten bzw. aktualisierten Programm
  • Klarheit über den Stand der Programmerarbeitung
  • Eine Vernetzung verschiedener Informationen (aus den Materiallisten der Blöcke kann man sich bspw. eine persönliche Materialliste zusammenstellen lassen)
  • Einfaches Zusammenstellen des Lagerdossiers (Programm sowie nützliche Dokumente) als PDF
  • Ein äusserst übersichtliches, gut formatiertes Programm

Sicherheitsaktivitäten


Planung einer Sicherheitsaktivität

Ich bin Coach. Meine Pfadi möchte eine anspruchsvolle Wanderung durchführen, bei der sie sich grösstenteils über der Waldgrenze aufhält und auch über der Waldgrenze übernachten will. Was muss ich beim Betreuen der Sicherheitsaktivität berücksichtigen?

Bei der Planung bzw. der Betreuung von Sicherheitsaktivitäten ist Prävention das oberste Gebot. Die Wanderung muss sorgfältig geplant und auf mögliche Gefahren hin überprüft werden. Sorge dafür, dass sich deine LeiterInnen überlegen, wann und wo sie mögliche Ausstiegspunkte haben, um die Wanderung vorzeitig abzubrechen. Erarbeiten müssen sie zudem eine nachvollziehbare Routenplanung, eine Marschzeitberechnung sowie ein umfassendes Sicherheitskonzept nach der 3x3-Methode. Nützliche Informationen zur Planung von Sicherheitsaktivitäten (auch im Bereich Wasser und Schnee) finden deine LeiterInnen in der Cudesch-Broschüre „Sicherheit – Verantwortung tragen“.

Wichtig (!): Sorge dafür, dass deine LeiterInnen die Sicherheitsaktivität frühzeitig planen. Mit der Einführung des neuen Sportförderungsgesetzes wurde festgelegt, dass Sicherheitsaktivitäten von einem J+S Sicherheitsexperten geprüft werden müssen (siehe nächstes Thema). Von der Abgabe der Aktivitäten bei dir, über die Weitergabe an den Sicherheitsexperten, dessen Prüfung bis hin zur Rückgabe der „korrigierten Sicherheitsaktivität“ wird einige Zeit vergehen.


Prüfung/Betreuung von Sicherheitsaktivitäten

Ich bin Coach. Meine Abteilung hat mich anfangs Jahr informiert, dass sie eine Sicherheitsaktivität auf dem Wasser unternehmen möchten. Ich habe sie gebeten, mir den Block möglichst frühzeitig abzugeben. Dies ist heute geschehen. Wie gehe ich nun weiter vor?

Die Beurteilung der Sicherheitsaktivitäten liegt nicht in deiner Verantwortung. Mit der Einführung des neuen Sportförderungsgesetzes wurde festgelegt, dass Sicherheitsaktivitäten künftig von J+S- Sicherheitsexperten geprüft werden müssen. Deine Aufgabe ist es daher, dich bei den Betreuungsverantwortlichen der Pfadi Luzern zu melden und nachzufragen, welcher Sicherheitsexperten für Sicherheitsaktivitäten auf dem Wasser verantwortlich ist. Leite die detaillierte Planung der Sicherheitsaktivität sowie das entsprechende ausführliche Sicherheitskonzept anschliessend mit einer kurzen Erklärung an den genannten Sicherheitsexperten weiter.


Verantwortung für die Sicherheitsaktivität

Meine Pfadi plant eine Sicherheitsaktivität im Sommerlager, die ich als Coach beurteilen muss. Trage ich dafür die Verantwortung?

Nein. Die Verantwortung für die Sicherheitsaktivitäten tragen der Lagerleiter, sowie der Sicherheitsexperte von J+S. Als J+S Coach hast du dafür gesorgt, dass deine Leiter und Leiterinnen die Sicherheitsaktivität sorgfältig planen und rechtzeitig einreichend. Alles andere, insbesondere die Beurteilung der Aktivität, fällt nicht in deinen Zuständigkeitsbereich.


Sportdatenbank (SPORTdb)


Altersgrenze Kinder- bzw. Jugendsport

Meine Abteilung möchte zwei Sommerlager durchführen. Eines im Rahmen der Wolfsstufe (Kindersport) und eines im Rahmen der Pfadistufe (Jugendsport). Welches sind die Altersgrenzen für diese beiden Einstufungen (Kinder- und Jugendsport)?

J+S-Kindersport gilt für folgende Kinder:

  • Vollendetes 5. Altersjahr während des Kalenderjahres, in dem das Angebot stattfindet.
  • Nicht vollendetes 11. Altersjahr während des Kalenderjahres, in dem das Angebot stattfindet.

J+S Jugendsport gilt für folgende Jugendliche:

  • Vollendetes 9. Altersjahr während des Kalenderjahres, in dem das Angebot stattfindet.
  • Nicht vollendetes 21. Altersjahr während des Kalenderjahres, in dem das Angebot stattfindet.

Anzahl Angebote

Ich bin das erste Jahr Coach und betreue eine Abteilung, die drei Lager durchführen will. Muss ich auf der SPORTdb nun 3 Angebote erfassen?

Nein, du musst/solltest du nur ein Angebot eröffnen. Innerhalb des Angebots kannst du dann die drei Lager erfassen.


Angebot eröffnen

Ich habe dieses Jahr die Betreuung einer neuen Abteilung übernommen. Auf der SPORTdb habe ich nun versucht, ein Angebot zu eröffnen - leider ohne Erfolg. Ich kann nicht auf meine Abteilung zugreifen. Woran liegt das?

Vermutlich liegt es daran, dass du in der nationalen J+S-Datenbank NDBJS noch nicht als neue/r Coach deiner Abteilung festgelegt wurdest. Für diese Zuweisung ist das Sekretariat der Pfadi Luzern zuständig. Melde dich deshalb beim Sekretariat der Pfadi Luzern.


Bewilligungsverfahren einleiten

Heute ist der 1. März. Ich sitze gerade vor dem Computer und möchte mein Angebot bearbeiten. Als nächsten Schritt muss ich das „Bewilligungsverfahren einleiten“. Darf ich das jetzt schon tun oder muss ich zuwarten, bis ich alle Teilnehmer auf der SPORTdb erfasst und das Lager-Programm überprüft habe?

Das Bewilligungsverfahren musst/sollst du bereits jetzt einleiten. Damit schickst du das Angebot zur Überprüfung an das kantonale Sportamt. Das Sportamt überprüft nicht das Programm, sondern ob du für die Anzahl angegebener Teilnehmer (siehe SPORTdb unter den generellen Angaben zum Lager) genügend J+S-Leiter mit gültiger J+S-Anerkennung erfasst hast. Hast du beispielsweise festgelegt, dass 46 Teilnehmer ins Pfila gehen, überprüft J+S, ob du einen Lagerleiter (gültige Anerkennung Aufbaukurs) sowie 3 Mitleiter (gültige Anerkennung Basiskurs) erfasst hast.


Falsche Vorstandsperson

Ich wollte soeben das Bewilligungsverfahren für meine Abteilung einleiten. Allerdings geht das nicht, da bei mir keine, bzw. die falsche Vorstandsperson (Chefin) der Abteilung erfasst sei. In der SPORTdb ist Sabine Mustermann als AL erfasst. Seit letztem Sommer ist jedoch ihre Schwester Lisa Mustermann die neue AL. Was kann ich tun, um dieses Problem zu beheben?

Gehe in der SPORTdb nochmals zurück zu den Lagerdaten bzw. den Lagerdetails (Anzahl TNs, von wann bis wann, Vorstandsperson etc.). Versuche hier nun die richtige Vorstandsperson einzutragen. Leite anschliessend das Bewilligungsverfahren nochmals ein. Sollte du damit immer noch Probleme haben, dann melde dich bei den Betreuungsverantwortlichen der Pfadi Luzern.


In Verkettung

Beim Erfassen meiner Leiter und Leiterinnen habe ich festgestellt, dass die LeiterInnen, welche in der Osterzeit einen Leiterkursbesucht haben den Status „in Verkettung“ haben. Beim einleiten des Bewilligungsverfahrens wurde mir nun mitgeteilt, dass ich nicht genügend Leiter mit gültiger J+S-Anerkennung erfasst habe. Was heisst „in Verkettung“ und was mache in nun?

Wende dich an die Betreuungsverantwortlichen der Pfadi Luzern. Wenn Leiter den Status „in Verkettung“ haben, bedeutet dies, dass man von Seiten J+S die J+S-Anerkennungen noch nicht aktualisiert hat. Das Betreuungsteam wird sich mit den Verantwortlichen in Verbindung setzen und dir anschliessend mitteilen, bis wann der Status voraussichtlich aktualisiert sein wird. Erst dann wirst du nämlich das Bewilligungsverfahren auch einleiten können.


Zugang zur SPORTdb

Ich bin kürzlich Coach der Abteilung Besenstil geworden. Meine Abteilung hat drei Lager geplant, die ich auf der SPORTdb erfassen möchte. Leider habe ich keinen Zugang zur SPORTdb. Was muss ich tun, um dies zu ändern?

Melde dich beim Betreuungsteam der Pfadi Luzern. Die Verantwortlichen des Betreuungsteams werden dir gerne eine Einladung zur SPORTdb zuschicken.


Pfadiprofil


Betreuung der Leitpfadis

Das neue Pfadiprofil hat ja zu einer „Verjüngung“ der Leitpfadis geführt. Ich habe während dem letzten Betreuungsjahr festgestellt, dass sich die Leitung der Abteilung Besenstil mit dem Thema noch etwas schwer tut und möchte mich daher diesem Thema im Rahmen meiner Jahresbetreuung besonders widmen. Gibt es zum Thema Leitpfadis ein nützliches Hilfsmittel?

Die Einführung des neuen Pfadiprofils und damit die Verjüngung der Leitpfadis stellt für die Sutfenleitungen in der Tat eine Herausforderung dar. Es ist daher wertvoll, dass du das Thema nochmals aufgreifst. Als Hilfsmittel dafür eignet sich das PBS Factsheet: "Betreuung der Leitpfadis". Du findest es zusammen mit vielen weiteren Hilfsmittel zum Pfadiprofil auf der Homepage der PBS unter folgendem Link.


Betreuung der Piostufe

Meine betreute Abteilung hat letztes Jahr ihre Piostufe eingeführt. Da die Piostufe noch relativ unerfahren ist, möchte ich die Leiter und Leiterinnen dieses Jahr besonders gut betreuen. Gibt es ein Hilfsmittel, welches mir die Betreuung erleichtert?

Super, dass du dich dem Thema Piostufe gezielt annimmst. Eine gut funktionierende Piostufe ist äusserst wichtig für deine betreute Abteilung bzw. auch für die Umsetzung des Pfadiprofils. Zum Thema Piostufe gibt es zwei nützliche Hilfsmittel von der PBS. Das Dokument „Umsetzung Pfadiprofil: Factsheet Piostufe“ diskutiert alle wichtigen Überlegungen zur Gründung und Führung einer Piostufe. Das zweite Dokument „Pfadiprofil: Factsheet Betreuung Piostufe“ fasst einige relevante Überlegungen zum Coaching der Piostufe zusammen. Ein besonderer Fokus hat man darin den Pio-Unternehmungen gewidmet. Neben den beiden PBS-Dokumenten möchten wir unbedingt auch auf den Pio-Guide der Pfadi Luzern hinweisen. Der Pioguide ist ein relativ umfassendes Dokument zur Piostufe, in welchem zusätzlich zur Gründung, zum Pio-Alltag und zu möglichen Aktivitäten auch nützliche Arbeitsmethoden thematisiert werden.


Vorbasiskurse


Administration VBK

Ich bin VBK Coach und möchte meinen Piokurs administrieren. Melde ich diesen auf der NDBJS an?

Nein, die Vorbasiskurse (VBK) werden als normale Lager und nicht als Ausbildungskurse eingestuft. Aus diesem Grund musst du deinen Piokurs wie bei einer klassischen Abteilungsbetreuung auf der SPORTdb erfassen.


 

Betreuungsnetzwerk

Coach

Kernaufgabe

Die Hauptaufgaben des Coaches sind die Ganzjahres- und die Lagerbetreuung einer oder mehrerer Abteilungen. Der Coach trägt also eine Mitverantwortung für die Qualität der Pfadiaktivitäten seiner Abteilung während dem Jahr sowie dem Lager. Er soll der Abteilungsleitung eine Stütze bei ihrer Arbeit sein und sie nach bestem Wissen und Gewissen betreuen. Da er sich nicht innerhalb der Abteilungsstruktur befindet, begegnet er Problemen unvoreingenommen und neutral.

 

Betreuungsaufgaben

Der Coach

  • …  betreut die Lager mit und ohne J+S im Sinne der Pfadi und J+S in administrativen, sicherheits-nllltechnischen und inhaltlichen Belangen.
  • …  begleitet einzelne Leitungsteams z.B. die Abteilungsleitung oder Lagerleitungen situativ angemessen.
  • …  betreut und unterstützt die Abteilungsleitung bei ihrer Arbeit in der Abteilung.
  • …  bietet der Abteilung Unterstützung bei der Umsetzung der Pfadigrundlagen bzw. den Stufenprofilen.
  • …  spielt eine zentrale Rolle in der Präventionsarbeit (Unfall-, Suchtmittel-, Gewaltprävention, Prävention sexueller Ausbeutung o.ä.).
  • ...  berät die Abteilungsleitung hinsichtlich der Neuerung von J+S und PBS.

 

Schnittstellen

  • sehr enger Kontakt und Zusammenarbeit mit AL
  • enger Kontakt zur Hauptlagerleitung bei der Lagerbetreuung
  • enger Kontakt zu den Coachingverantwortlichen im Kantonalverband (B-Team)
  • Zusammenarbeit mit weiteren Betreuungspersonen der Abteilung (Präses, Elternrat, APV)
  • Kontakt zu weiteren Leitern und Amtspersonen in der Abteilung

 

Ausbildung

Der Coach besucht den Coachkurs oder den Expertenkurs (ehemals Topkurs). Die entsprechende Anerkennung als J+S-Coach kann in beiden Kursen erlangt werden. Zudem besucht der Coach mindestens alle zwei Jahre einen Weiterbildungsanlass (Coach MF) des Kantonalverbandes.  

 

Link Factsheet

Elternrat

Kernaufgabe

Zu den Kernaufgaben des Elternrates gehören die Beratung der Abteilungsleitung und der Kontakt zu den anderen Eltern. Voraussetzung dafür ist das Kennen der Grundlagen der Pfadibewegung, des Pfadibetriebs in der Abteilung und der Leiter. Der Elternrat ist im Gegensatz zur Abteilungsleitung, wenn überhaupt, nur strategisch tätig. Eine Zusammenarbeit mit den anderen Betreuungsrollen wie dem Coach, dem Präses aber auch dem Corps und dem B-Team ist wichtig, da sich Aufgabenbereiche überschneiden können.

 

Mögliche Betreuungsaufgaben

Der Elternrat

  • … wirkt als Ansprechstelle für die Abteilung.
  • … unterstützt die Pfadileiter bei Fragen und Problemen.
  • … wirkt als Ansprechstelle für Pfadieltern und Eltern, die sich für den Pfadibetrieb interessieren.
  • … ist das Bindeglied zwischen der Leiterschaft und den Eltern.
  • … wirkt Beschwerde- und Schlichtungsstelle für Eltern und Leiter.
  • … zeigt Präsenz an Abteilungsanlässen und hilft auch mit.
  • …. pflegt den Zusammenhalt zwischen den Eltern.
  • … fördern Aktivitäten, die das Kennenlernen von Leiter und Eltern ermöglicht.
  • … unterstützt die Abteilungsleitung bei Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Kontakt mit Behörden.

 

Bestimmungen

Um eine möglichst grosse Basisnähe sicherzustellen, besteht der Elternrat aus Eltern von Kindern aus möglichst allen Stufen. Eltern, die keine Kinder mehr in der Pfadi haben oder deren Kinder inzwischen alle eine Leitungsfunktion übernommen haben, sollten ersetzt oder in einer anderen Form eingebunden werden

 

Schnittstellen

  • enge Zusammenarbeit mit dem AL
  • enger Kontakt mit den Eltern
  • Kontakt mit den Leitern
  • Zusammenarbeit mit Coach
  • Zusammenarbeit mit dem Präses (falls vorhanden)
  • Kontakt zur verantwortlichen Person im KV für Elternräte

 

Link Factsheet

Präses

Kernaufgabe

Grundsätzlich übernimmt der Präses eine begleitende Funktion innerhalb der Abteilung. Er fördert die spirituelle Beziehung der Mitglieder und ist der seelsorgerische Ratgeber der Abteilung. Er stellt den Kontakt zwischen der Pfarrei und der Pfadiabteilung her und erhält diesen aufrecht.

 

 

Betreuungsaufgaben

Der Präses

  • … ist der seelsorgerische Ratgeber für die Abteilung
  • … ist die Verbindungsperson zwischen der Abteilung und der jugendpastoralen Arbeit der Pfarrei
  • … ist Ansprechperson bei Konflikten in der Abteilung und vermittelt bei solchen als neutrale Partei
  • … unterstützt und berät bei schwierigen Elterngesprächen
  • … hilft der Abteilung bei der Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrei und der politischen Gemeinde
  • … unterstützt die Leitenden mit Inputs im Bereich Anispi
  • … kann Lagerbegleitung durch Anwesenheit im Lager machen
  • … unterstützt die Pfadi in der Präventionsarbeit (Suchtmittel-, Gewaltprävention, Prävention sexueller Ausbeutung usw.)

 

Schnittstellen

  • sehr enger Kontakt mit der Abteilungsleitung (AL, Stufenleiter und wichtigen Amtsinhabern)
  • sehr enger Kontakt mit der Pfarrei
  • Zusammenarbeit mit dem Coach
  • Zusammenarbeit mit dem Elternrat
  • Kontakt mit anderen Präses (z.B. Präsestreffen in KV, Region und / oder mit Präses anderer Jugendverbände)
  • Kontakt mit dem Verbandspräses des Verbands katholischer Pfaderinnen und Pfader (VKP)

 

Ausbildung

  • Der Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VKP) bietet einen Kurs für Präses an (Anmeldung unter www.vkp.ch)

 

Link Factsheet

APV

Kernaufgabe

Der APV besteht aus Personen, die früher selber einmal in der Pfadi waren. Der APV ist meistens organisatorisch einer Abteilung angehängt, organisiert sich aber oft sehr unabhängig. Der APV setzt sich optimalerweise nicht nur aus "alten", sondern ganz allgemein aus ehemaligen Pfadis zusammen. Er greift Pfadis bereits nach dem Austritt aus der aktiven Leitungstätigkeit auf. Neben den Betreuungs- und Hilfeleistungen bietet der APV auch eine gute Quelle zur Rekrutierung von Helfern und Amtspersonen (z.B. für einen Heimverein, Kassier, Sekretariat o.ä.).

 

Betreuungsaufgaben

Der APV

  • … kann aktiven Kontakt zum AL und zu weiteren Amtsinhabern der Abteilung pflegen, um ein Vertrauensverhältnis zu schaffen und sicherzustellen, dass die Leiter an ihn gelangen, sofern sie Hilfe benötigen
  • … unterstützt die Abteilung als gute Seele im Hintergrund überall dort, wo die jungen Leiter von der Hilfe Erwachsener mit Pfadihintergrund und Vernetzung am Wohnort profitieren können

Schnittstellen

  • Kontakt, evtl. Zusammenarbeit mit dem AL
  • evtl. Zusammenarbeit mit Elternrat
  • evtl. Zusammenarbeit mit dem Präses (falls vorhanden)
  • evtl. Zusammenarbeit mit dem Coach

Ausbildung

  • Es gibt keine Aus- und Weiterbildungskurse für APV-Mitglieder.

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Corps

Kernaufgabe

Die Abteilungen der Pfadi Luzern bilden auf regionaler Ebene, innerhalb geografisch sinnvoller Grenzen, sogenannte Pfadicorps. Die Corps organisieren sich als Vereine, die von einer Corpsleitung geführt werden. Sie nehmen verschiedene Aufgaben wahr, die ihnen von der kantonalen Leitung und auch von den Abteilungen übertragen werden. Die Corpsleitung kann aus einer Einzelperson oder einem Corpsleitungsteam zusammengesetzt sein. Die Aufgabe der Corpsleitung besteht darin, die Pfadi in der Region zu fördern und gegen aussen zu vertreten.

 

 

Betreuungsaufgaben

Die Corpsleitung

  • … hält Kontakt zu den Abteilungen, insbesondere zu den AL und Coachs.
  • … sorgt für eine sinnvolle Vernetzung für Synergienutzung unter den Abteilungen.
  • … hilft den Abteilungen bei der Umsetzung regionaler, kantonaler und nationaler Ziele und Projekte.
  • … unterstützt die Abteilungen bei Schwierigkeiten aller Art (bspw. Ressourcen, Statuten, Finanzen, Ausbildung).
  • … hilft den Abteilungen bei der Umsetzung von Reglementen, Neuerungen und Richtlinien des Kantonalverbandes und der Pfadibewegung Schweiz.
  • … informiert den Coach und den Kantonalverband über die Pfadiarbeit in den Abteilungen, insbesondere bei grösseren Problemen.

 

Schnittstellen

  • Kontakt zum Kantonalverband bzw. übergeordnetem Organ
  • Kontakt zu den einzelnen AL in der Region
  • Kontakt zu den einzelnen Coachs in der Region
  • Kontakt zu den anderen Corps in seinem Kantonalverband

 

Ausbildung

  • Es gibt von Bundesseite aus keine besondere Aus- oder Weiterbildung für Leitende auf Regionsebene.
  • Der Besuch des Panorama-Kurses ist erwünscht.

 

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